Vortrag: Bindung mit dem Ungeborenen

Förderung der Bindung zwischen Mutter und Kind während der Schwangerschaft
In diesem Vortrag geht es um prä- und perinatale Psychologie sowie die Möglichkeiten und Chancen berichten, die sich durch die Förderung der frühen Mutter-Kind-Bindung bereits während der Schwangerschaft eröffnen.
Die frühe Mutter-Kind-Bindung hat einen prägenden Einfluss auf das gesamte Leben.
Die Fähigkeit zum Aufbau einer guten zwischenmenschlichen Beziehung entwickelt sich bereits vorgeburtlich und wirkt sich auf das soziale, emotionale und berufliche Leben aus, auf die kognitive Entwicklung, das Selbstvertrauen, das Selbstwertgefühl, die Selbstständigkeit und die soziale Kompetenz.
Bindung beginnt bereits in der Gebärmutter. z.B. initiiert der kindliche Organismus die Einnistung und initiiert die Geburt. Reagiert der mütterliche Organismus positiv, können Einnistung und Entwicklung stattfinden. Alle Kinder und Mütter haben also eine pränatale Bindung.  Die aktuellen Forschungen gehen davon aus, dass die pränatale Bindung die Grundlage für die Bindung nach der Geburt bildet.
Von dieser Warte aus erscheint es folgerichtig, die Bindung zwischen Mutter und Kind schon während der Schwangerschaft zu fördern. Die Gefühle der Mutter erreichen das Kind auf vielfältigem Weg, über die Hormone, die Sprache, die Körperspannung etc. Die Förderung der Bindung zwischen Mutter und Kind während der Schwangerschaft hat einen wichtigen präventiven Effekt: Es treten weniger häufig Frühgeburten auf, die Kinder sind besser entwickelt und es treten kaum postpartale Depressionen bei den Müttern auf.


1 Abend, 25.04.2018
Mittwoch, 19:00 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Anette Wendt
BI-181-102
Maler-Zang-Haus, Seminarraum, 2. OG, Friedrich-August-Str. 15, 55765 Birkenfeld
Kursgebühr:
12,00
Belegung: