Kultursensitives Handeln für pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten


Kultursensitiver Umgang mit Vielfalt in Kindertageseinrichtungen
(Förderbereich II: Zusammenarbeit mit Eltern und Familien)

Die Anzahl der Kinder mit Migrationshintergrund in den Kindertageseinrichtungen nimmt seit Jahren stetig zu, und in letzter Zeit kommen auch verstärkt Kinder mit Fluchterfahrung in die Kitas. All diese Kinder brauchen, genau wie ihre Sorgeberechtigten, besondere Aufmerksamkeit von den pädagogischen und interkulturellen Fachkräften in den Kindertageseinrichtungen. Um diese Herausforderungen gut bewältigen und sowohl den Kindern als auch deren Eltern förderlich begegnen zu können, reichen guter Wille und Toleranz allein nicht aus. Gefragt ist vielmehr interkulturelle Kompetenz, eine Kombination aus sozialen Fertigkeiten und einschlägigem Fachwissen.

Schwerpunkte des Lehrgangs bilden u. a. folgende Fragestellungen:

•    Was bedeutet kultursensitiv?
•    Wie kann kultursensitives Handeln in der Erziehung, Bildung und Betreuung von
     Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund gelingen?
•    Was hat Kultur mit Erziehung zu tun?
•    Was zeichnet eine vorurteilsbewusste kultur- und religionssensible Pädagogik aus?
•    Weshalb kommt dem Aufnahmegespräch bei Familien mit Migrationshintergrund
     eine besondere Bedeutung zu?
•    Wie kann die Verständigung mit Eltern mit Migrationshintergrund gelingen?
•    Weshalb haben Eltern mit Migrationshintergrund oftmals wenig Verständnis für
     lange Eingewöhnungszeiten?
•    Wie kann die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft bei Eltern mit
     Migrationshintergrund erfolgreich gestaltet werden?
•    Was ist bei Kindern mit Fluchterfahrung im Kita-Alltag zusätzlich zu berücksichtigen?
•    Welche neuen Handlungsmöglichkeiten können den von kultureller Diversität
     geprägten  Arbeitsalltag bereichern?

Neben der intensiven Beschäftigung mit fachspezifischen Fragestellungen erhalten die Teilnehmenden eine solide Basis an Grundlagenwissen in interkultureller Kommunikation, das sie zur direkten praktischen Anwendung befähigt. Mit Hilfe dieses Handwerkszeugs werden sie in die Lage versetzt, im beruflichen Kontext unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Wertehaltungen zu begegnen und kompetent zu handeln. Darüber hinaus werden auch konkrete Anregungen für Umsetzungsmöglichkeiten im beruflichen Alltag erarbeitet.
 
Die Fortbildung setzt sich aus folgenden Arbeitsphasen zusammen: Impulsreferate mit Bezügen zur praktischen Arbeit in der Kita, Reflexion konkreter Fallanliegen, Kleingruppen- und Plenumsdiskussionen, Textbeiträge, moderierter Erfahrungsaustausch.

Den Teilnehmenden wird ein umfangreiches Handout mit den wichtigsten Inhalten der Fortbildung zur Verfügung gestellt.

Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte und interkulturelle Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen.

 




Schriftliche Anmeldung mit Anmeledeformular ist erforderlich.



4 Tage, 06.06.2018 - 15.11.2018
Mittwoch, 09:00 - 16:00 Uhr, 60 Min. Pause
Donnerstag, 09:00 - 16:00 Uhr, 60 Min. Pause
4 Termin(e)
Birgit Kapper-Wichtler
BI-181-504
Kreisverwaltung Verwaltungsgebäude 2A, Schneewiesenstraße 25, 55765 Birkenfeld, Großer Sitzungssaal, UG
Kursgebühr:
150,00

Weitere Veranstaltungen von Birgit Kapper-Wichtler

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BI-181-508 26.04.18
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BI-181-509 14.05.18
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