Interkulturelle und interreligiöse Praxis in Kindertagesstätten

mit Best-Practice-Beispielen aus dem Alltag
Da Migrantenfamilien die unterschiedlichsten Kulturen und Glaubenstraditionen mitbringen, sind interkulturelle und interreligiöse Bildung eng miteinander verwoben und können nur miteinander berücksichtigt werden.  Möglichst schon im Vorschulalter sollten Kinder andere Kulturen und Religionen wahrnehmen und erleben, Respekt voreinander entwickeln und Toleranz lernen. Auch Kinder aus nicht religiös gebundenen Familien können dabei wertvolle Erfahrungen sammeln.

Um ein gegenseitiges Verständnis über erzieherische Grundlagen zu ermöglichen, gehört zu jedem Angebot in der elementarpädagogischen Arbeit mit Kindern unbedingt auch die begleitende pädagogische Aufschlüsselung der dahinter stehenden Informationen für die Eltern. Neben wichtigen Grundlagen zu interkultureller Kommunikation und religiöser Vielfalt in Kindertageseinrichtungen bilden daher die Themen interkulturelle und interreligiöse Elternarbeit sowohl in Einzelkontakten als auch in Gruppen die Schwerpunkte der Fortbildung.

Im Lehrgang wird den Teilnehmenden eine solide Basis an Grundlagenwissen im Bereich der interkulturellen und interreligiösen Bildung bei der elementarpädagogischen Arbeit vermittelt. Zudem werden Best-Practice-Beispiele aus ganz Deutschland präsentiert, auf deren Grundlage unter Berücksichtigung aktueller Fallanliegen und Reflexionen der Teilnehmenden gemeinsam weitere Umsetzungsideen entwickelt werden können.


Was Sie in diesem Seminar lernen:

- was die wichtigsten Basics der interkulturellen und interreligiösen Praxis in Kindertageseinrichtungen sind
- was eine vorurteilsbewusste, eine kultur- und religionssensitive Pädagogik auszeichnet
- wie sich religiöse Vielfalt in Kindertageseinrichtungen gestalten lässt (mit Best-Practice-Beispielen zur interreligiösen Bildung in Kindertageseinrichtungen)
- was das Thema Esskultur mit religionssensitiver Pädagogik zu tun hat
- wie interkulturelle und interreligiöse Elternarbeit in Einzelkontakten gestaltet werden kann und
- wie sich interkulturelle und interreligiöse Zusammenarbeit mit Eltern in Gruppen sinnvoll gestalten lässt (mit Best-Practice-Beispielen für thematische Eltern- und Informationsabende sowie für gemeinsame Projekte)


Methoden, die Sie dabei erfahren:

Impulsreferate mit praktischen Bezügen, Reflexion der bisherigen Arbeit, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, moderierter Erfahrungsaustausch, gemeinsame Entwicklung konkreter PrZielgruppe:

Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Fachkräfte für interkulturelle Arbeit in Kindertageseinrichtungen, die sich praxisnah und erfahrungsorientiert mit interkulturellen und interreligiösen Fragen auseinandersetzen möchten. Sie baut auf den im Lehrgang „Kultursensitives Handeln für pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten“ erworbenen Kenntnissen auf; aufgrund des zu Beginn der Fortbildungsreihe vermittelte Basiswissen zu interkultureller Kommunikation ist eine Teilnahme jedoch auch für pädagogische Fachkräfte ohne interkulturelles Fachwissen oder mit wenig interkulturellem Fachwissen möglich. Der Lehrgang ist vom Landesjugendamt als Fortbildung für interkulturelle Pädagogik anerkannt.



Schriftliche Anmeldung mit Anmeledeformular ist erforderlich.



4 Tage, 30.10.2019 - 02.04.2020
Mittwoch, 09:00 - 16:00 Uhr, 60 Min. Pause
Donnerstag, 09:00 - 16:00 Uhr, 60 Min. Pause
4 Termin(e)
Birgit Kapper-Wichtler
BI-192-506
Maler-Zang-Haus, Seminarraum, 2 OG, Schneewiesenstraße 25, 55767 Birkenfeld
Kursgebühr:
200,00