9. September 2021: Modul 1
Wahlrecht in der Einwanderungsgesellschaft - Allgemein, frei, gleich, geheim, unmittelbar ... und nicht für jeden?

Etwa 11,5 Millionen Ausländer*innen leben derzeit in der Bundesrepublik. Obwohl die übergroße Mehrheit dauerhaft in Deutschland lebt, sind sie von Wahlen auf Bundes- und auf Landesebene ausgeschlossen und haben nur EU-Bürger*innen ein Wahlrecht auf kommunaler Ebene. Wie aber steht es um die Legitimität demokratischer Entscheidungen, wenn ein großer Teil der hiervon Betroffenen kein Recht hat, aktiv und/oder passiv an Wahlen teilzunehmen? Und welche Alternativen gäbe es eigentlich zur Bindung des Wahlrechts an die Staatsangehörigkeit?

Grußwort zur Eröffnung der Reihe:
• Miguel Vicente (Integrationsbeauftragter der Landesregierung)

Hauptreferat:
• Prof. Dr. Stephan Lessenich (LMU München) Professur für Gesellschaftstheorie und Sozialforschung am Fachbereich
Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Flankierender Gesprächspartner:
• Kemal Gülcehre (Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in RLP)